Die sogenannte Erleuchtung war das endgültige Ziel der alten indischen Yoga-Meister.

Auch heutzutage gibt es noch viele ernsthafte Yogis, die dieses Ziel verfolgen.

Die große Masse vor allem der westlichen Menschen übt Yoga, um sich besser entspannen zu können, Stress abzubauen, flexibel zu bleiben und inneren Frieden zu finden.

Das sind lohnende Ziele – jeder kann und soll Yoga üben aus den Gründen, die ihm /ihr richtig erscheinen und für das eigene Leben wichtig sind.

Dennoch ist es interessant zu wissen, dass Hatha-Yoga (die körperlichen Stellungen oder Asanas) ursprünglich vor allem dazu dienten, den Körper auf die Meditation vorzubereiten.

 

Manche Stellungen wurden auch direkt in der Meditation benützt.

Sie mussten deshalb vom Schüler vorher so lange geübt werden, bis er sich lange Zeit in der Stellung wohlfühlte, ohne sich weiter bewegen zu müssen.

Wenn Du Yoga lediglich übst, um Dich besser entspannen zu können und etwas inneren Frieden und Ruhe zu finden, dann ist das wundervoll und sehr hilfreich für Dein ganzes Leben, für Dich und Deine Umgebung.

Der eintretende innere Frieden ist ein erstes Anzeichen der Gegenwart Gottes im Inneren – das sagen viele große Yogameister dazu.

„Yoga ist das zur-Ruhe-bringen der Gedanken im Geist.

Dann ruht der Wahrnehmende in seinem wahren Wesen“

(aus den Yoga Sutras von Patanjali)

„Wenn ihr durch jede körperliche Bewegung, durch jeden Gedanken und

jede Willensäußerung, durch eure Liebe und eure Bemühungen göttlichen Frieden zum Ausdruck bringt, seid ihr wahrhaft mit Gott verbunden.“

(aus dem Geistigen Tagebuch von Paramahansa Yogananda)